-Anzeige-

Bildschirmfoto 2014-11-18 um 12.19.34

„Angefangen hat alles vor über 50 Jahren“, erklärt Chef Carsten Paulsen. „Ich kam immer mitzerrissenen Hosen nach Hause und da meine Mutterdas irgendwann leid war, nähte sie mir eine reißfeste Hose aus Baumwolle mit Stoßbändern und weitem Schlag. Das war die Geburtsstunde der Veddel-Hose. Meine Kumpel liebten dieses Teil und bald konnte sich Mama vor Aufträgen nicht mehr retten, sogar Karstadt wurde mit Hosen beliefert. Inzwischen vertreibt die Firma in ihrem überschaubaren Laden fünf bis sieben Tausend verschiedene Artikel.

Fast alles von den Näherinnen nach Maß geschneidert, einiges von guter Quaität hinzugekauft. Von der Hose über die Weste bis zur Zunftjacke, immer nach individuellen Wünschen und Maßen, mit Schmuckknöpfen oder Lederapplikationen und natürlich mit Namenszug oder für eine Hochzeit auch mal mit aufgestickten Eheringen und Initialen. Alle Teile werden aus reiner schadstofffreier Baumwolle aus deutscher Produktion gefertigt. Und das zahlt sich aus. Herr Paulsen hat eine Stammkundschaft von über 10.000 treuen Kunden aus ganz Europa. Neulich rief ein Mann aus Norwegen an, um die Öffnungszeiten zu erfragen. Der hatte gerade einen Billigflug ergattert und wollte zum Maßnehmen vorbeikommen. Daneben gibt es eine Kollektion von Bekleidung aus haltbarem Leder. Hose, Weste und Jacke werden ganz nach den Vorlieben der Biker produziert. Und wie strapazierfähig diese Teile sind, zeigt eine im Flur ausgestellte Hose, die schon uralt ist, 50.000 Kilometer und drei Motorradunfälle überstanden hat. Auch das Originalfutter ist noch vorhanden. Kaum zu glauben. Inzwischen fertigt die Firma Paulsen auch Berufsbekleidung mit gestickten Namenszügen,
Logos und Firmennamen. Im Stickstudio sind täglich acht Maschinen im Gange, um die zahlreichen Aufträge abzuarbeiten. Von der Mütze über die Jacke, Shirts und sogar Pferdedecken, alles wird
nach Computerangaben bestickt. Schon klingelt es an der Ladentür und eine Kundin kommt herein, um ihre Veddel-Hose abzuholen. Vor vierzehn Tagen war die OP-Schwester hier, um Maß nehmen zu lassen. Heute ist der große Augenblick gekommen, um die Hose anzuprobieren – und sie sitzt wie angegossen. Schick, haltbar und praktisch, genau das Richtige, um an Autos rumzuschrauben, meint die junge Frau.

Und was ist noch im Angebot?

Hüte für Zünftige, aber auch Melonen für die Walz oder für Bestatter. Die neueste Idee kommt von der Veddel. Eine Designerin hat für den Stadtteil eine Laptop-Tasche aus einer Veddel-Hose entwickelt, und wenn man den Reißverschluss öffnet, kann die Tasche als Gebetsteppich benutzt werden. Um die Zukunft macht sich Carsten Paulsen keine Sorgen. Er liefert Qualität und wer ein Mal bei ihm eingekauft hat, kommt immer wieder. Woher der Name Veddel-Hose kommt, ist auch wieder eine eigene Geschichte. Seinen Freunden hat Carsten die Fahrt zum Laden immer so erklärt: „Ihr fahrt mit der Straßenbahn bis zur Endstation Veddel und dann zwei Stationen mit dem 154er-Bus.“ So entstand der Name Veddel-Hose, die ja eigentlich aus Georgswerder kommt.
Erfolgreiches Geschäft, sympathischer Chef, tolle Geschichte – made in Germany, made in Georgswerder

Vedder Hosen Web