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A.D.F.C. Fahrradsternfahrt-Hamburg (15.06.2014) — Fotos@Artfotos-Artur Sobowiec

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Stern­fahrt der Fahrrad­stadt Wil­helms­burg e.V.

Im Postein­gang fan­den wir eine Nachricht von Astrid Chris­ten. Als lei­den­schaftliche Rad­fahrerin engagiert sie sich (Titel im Vere­in?) für „Fahrrad­stadt Wil­helms­burg e.V.“

Sie schrieb uns, dass am Son­ntag, den 21. Juni wieder die Fahrrad­stern­fahrt – „Mobil ohne Auto“ – die vergnügliche Demon­stra­tion mit Open-Air-Gottes­di­enst, stat­tfind­et und alle Insu­lan­er her­zlich ein­ge­laden sind, sich auf’s Rad zu schwin­gen. Eine tolle Sache find­en wir, daher bit­ten wir Astrid, uns mehr davon zu erzählen …

„Schon seit 2011 übernimmt Fahrrad­stadt Wil­helms­burg e.V. den Start­punkt Wil­helms­burg bei der MOA-Fahrrad­stern­fahrt, der inzwis­chen größten poli­tis­chen Demon­stra­tion für besseren Rad­verkehr in Ham­burg, die auch noch richtig Spaß macht. Das Vergnü­gen beste­ht in einem fan­tastis­chen Aus­blick bei der Querung der Köhlbrand­brücke inmit­ten von net­ten Men­schen. Let­ztes Jahr waren 23.000 Men­schen dabei. Wil­helms­burg wird hier­bei gle­ich zweimal gequert. Zuerst kommt der Zug aus der City über die Wil­helms­burg­er Reichsstraße, wo wir Insu­lan­er uns ein­fädeln wer­den. Dann, nach Querung der Köhlbrandbrücke, geht es mit zwei Sam­mel­stopps über den Rei­her­stieg Haupt­de­ich und die Har­burg­er Chaussee auf die A 252 Rich­tung Jungfern­stieg, wo in diesem Jahr die Abschlusskundge­bung stat­tfind­en wird. Die Radler sehen ziem­lich viel von der Elbinsel. Dieses Poten­zial erkan­nte auch Hans-Jür­gen Maass, der seit vie­len Jahren  in Wil­helms­burg lebt und sich engagiert. Genau deshalb set­zte er sich für einen Start­punkt der MOA-Stern­fahrt in Wil­helms­burg ein. Ihm ver­danken wir in Wirk­lichkeit unsere Teil­nahme. Fahrrad­stadt Wil­helms­burg e.V. hat die Start­punk­t­be­treu­ung über­nom­men, als Hans-Jür­gen Maass für einige Zeit ins Aus­land ging“, berichtet uns Astrid und freut sich schon auf ihr Liebling­sev­ent im Jahr. „Wir wün­schen uns, dass sehr viele Wil­helms­burg­erin­nen und Wil­helms­burg­er mit dem Fahrrad fahren – dass wir alle stolz auf die Fahrradin­sel Wil­helms­burg sind.“

In diesem Jahr wird erst­ma­lig auch in Wil­helms­burg ein Gottes­di­enst für Groß und Klein auf dem Vor­platz der Emmaus-Kirche mit Pas­torin und pas­sion­ierten Radlerin Anja Blös und dem Rei­her­stieg-Bläser­chor ange­boten. Wer mag, kann schon um 10 Uhr teil­nehmen am Open-Air-Gottes­di­enst – „Mit Gottes Segen los­radeln.“

Fahrrad­stadt Wil­helms­burg ist eine Art Botschafter für die schöne Elbinsel als Ort der Bewe­gung an frisch­er Luft mit attrak­tiv­en Aus­flugszie­len. „Unser Anliegen ist es, möglichst viele Wil­helms­burg­er aufs Rad zu brin­gen. In unser­er Öffentlichkeit­sar­beit verdeut­lichen wir stets, dass Fahrrad­fahren ein facetten­re­ich­es Ele­ment für die lebenswerte Stad­ten­twick­lung ist. Viele Fahrrad-Aus­flü­gler stärken ja auch die lokale Gas­tronomie. Jed­er will irgend­wann einkehren für „Häp­pchen und Bierchen“.

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Wir sind ein IBA-Part­ner. Das Rad-The­ma wurde ein IBA-The­ma, weil es ein­fach ein starkes The­ma für die Insel ist“, erläutert uns Astrid die Beweg­gründe von
Fahrrad­stadt Wil­helms­burg. Seit mit­tler­weile sieben Jahren engagiert sich der Vere­in für das Rad­fahren auf den Elbinseln. Vor der Vereinsgründung 2010 fand diese Arbeit in ein­er Gruppe des Arbeit­skreis­es Wirtschaft und Beschäf­ti­gung statt, der sich für Arbeit­splätze im Rah­men der Großpro­jek­te IBA und igs ein­set­zte.  Hierzu zählten auch die Beschäf­ti­gungsträger auf der Insel. Mit der Wil­helms­burg­er Rad­woche 2010 in Koop­er­a­tion mit IBA und igs fand das The­ma „Fahrrad“ auch Gehör bei Poli­tik und Behör­den. Wil­helms­burg hat als erster Stadt­teil Ham­burgs ein Rad­verkehrskonzept erhal­ten. Sen­a­tor Horch rief sog­ar den Mod­ell­stadt­teil für den Fahrrad­verkehr aus. Aktuelle Pla­nun­gen zur Umset­zung beste­hen.

„Unsere aktuelle Vere­in­sar­beit beste­ht darin, die Umset­zung dieser Pläne zu begleit­en, Net­zw­erk- und Lob­b­yarbeit zu betreiben sowie öffentlichkeitswirk­sam die vie­len Facetten des für Stad­ten­twick­lung, Lifestyle und Gesund­heit gle­icher­maßen wichtige Fahrradthe­ma mit ver­schieden­sten Mit­teln zu kom­mu­nizieren. Hierzu sind wir Medi­enko­op­er­a­tio­nen einge­gan­gen, aber auch in poli­tis­chen Din­gen rund um das Rad­verkehrskonzept mis­chen wir uns ein. Wir wür­den uns über weit­ere Vere­ins­mit­glieder, die unsere Arbeit aktiv oder auch pas­siv unterstützen, sehr freuen. Unser monatlich­es Tre­f­fen ist immer am 1. Dien­stag im Bürg­er­haus Wil­helms­burg von 19 – 21 Uhr.

Dieses Jahr wer­den wir Rad­touren und Spaziergänge für arbeit­slose Men­schen anbi­eten. Dieses Pro­jekt wird von der Ham­bur­gis­chen Arbeits­ge­mein­schaft für Gesund­heits­förderung HAG gefördert. Die HAG führt das Sen­at­spro­jekt „Pakt für Gesund­heit“ durch. Unser Pro­jekt gehört in die Rubrik „gesund leben und arbeit­en“. Die Ter­mine wer­den bald kom­mu­niziert. „Als geborene Wil­helms­burg­erin wün­sche ich mir, dass die guten ersten Ansätze kon­se­quent in den näch­sten Jahren weit­erge­führt wer­den. Die Olympia-Bewer­bung ist hier­bei eine große Chance für den Rad­verkehr, und die Elbinseln kann man ein­fach am allerbesten mit dem Rad erkun­den!“ Also, liebe Insu­lan­er, putzt eure Räder und dann ab zur Stern­fahrt am 21. Juni!

Ablauf­plan ab Wil­helms­burg:

[one_third]10.00 Uhr
Open-Air-Gottes­di­enst „Mit Gottes Segen los­radeln“
für Groß und Klein auf dem Vor­platz der Emmaus-Kirche
mit Pas­torin Blös und dem Reiherstieg-Bläserchor.[/one_third]

[one_third]10.50 Uhr
Abfahrt zum Tre­ff­punkt „Reichsstraße“[/one_third]

[one_third_last]11.00 Uhr
Start der Neben­route „Mobil ohne Auto“ – Stern­fahrt
S‑Bahnhof Wil­helms­burg – Platz vor der Behörde für
Stad­ten­twick­lung und Umwelt (BSU).[/one_third_last]

 

Weit­ere Infos unter:

www.fahrradsternfahrt.info
www.facebook/Fahrradstadt Wil­helms­burg
Die Web­site www.fahrradstadt-wilhelmsburg.de wird ger­ade über­ar­beit­et.

Astrid@WIP